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     Sat-Technik          -          Erdung und Potentialausgleich



Antennenanlagen:
Erdung und Potentialausgleich - SAT-Anlagen

VDE 0185 und VDE 0855

Unterschieden wird zwischen Gebäuden mit und ohne Blitzschutzanlage.

Gebäude ohne Blitzschutz

Antenne im geschützen Bereich (2 m unterhalb der Dachkante und näher an der Hauswand als 1,5 m)
 
  • keine Erdung erforderlich
  • ein 4 mm² Potentialausgleichsleiter aus Kupfer verbindet die Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Antennenmast über Erdungsschiene
  • Antennenmast in den Haupotentialausgleich einbeziehen
Antenne im ungeschützen Bereich
  • ein 4 mm² Potentialausgleichsleiter aus Kupfer verbindet die Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Antennenmast über Erdungsschiene
  • Antennenmast in den Haupotentialausgleich einbeziehen
  • ein Erdungsleiter z.B. Einzelmassivdraht aus Kupfer 16 mm² verbindet dem Mast mit dem Erder
  • möglichst geradliniges und sekrechtes Führen des Erdungsleiters und möglichst langeausserhalb des Gebäudes
  • bei fehlendem Erder muss einer verlegt werden
  • Empfehlenswert isoliert angebrachte Fangstangen...
    - das Standrohr und die Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Potentialausgleich und
    - die Fangeinrichtung auf kürzestem Wege mit der Erdungsanlage verbinden.
 

Gebäude mit Blitzschutzanlage

Antenne im geschützen Bereich
(Schutzbereich des äusseren Blitzschutzes abhängig von der Schutzklasse und der Höhe der Fangeinrichtung über dem zu schützenden Bereich)
  • keine Erdung erforderlich
  • ein 4 mm² Potentialausgleichsleiter aus Kupfer verbindet die Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Antennenmast über Erdungsschiene
  • Anbindung an das Blitzschutzsystem erst an der Haupotentialausgleichschiene
  • Überspannungsschutzgeräte dringend empfohlen
  • bei Einhaltung der geforderten Trennungsabstände den Antennemast nicht an den äusseren Blitzschutz anbinden
Antenne im ungeschützen Bereich
(Antenne liegt nicht im Schutzbereich einer Fangleitung)
  • keine direkte Anbindung an die Blitzschutzanlage
  • ein 4 mm² Potentialausgleichsleiter aus Kupfer verbindet die Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Antennenmast über Erdungsschiene
  • Überspannungsschutzgeräte erforderlich
  • unbedingt isoliert angebrachte Fangstangen anbringen...
    - die Fangeinrichtung auf dem kürzesten Wege mit der Erdungs- bzw. Blitzschutzanlage verbinden
      und den Trennungsabstand berechnen
  • oder Standrohr als Fangstange nützen, hier...
    - Antennenbefestigung an das Rohr über isolierte Distanzhalter.
    - Verbinden der Aussenleiter der Koaxleitung mit dem Potentialausgleich,
    - direkter Anschluss des Standrohres an den Blitzschutz und
    - Einsatz von Überspannungsschutzgeräten zur Begrenzung von Überspannunge
 

Als Erder kommen in Frage:

 

1. Fudamenterder (meisstens über die Hauptpotentialausgleichsschiene)
2. separater Blitzschutzerder
3. zwei horizontale min. 5 m Erder (Bandeisen oder Rundleiter)
4. Staberder besser bekannt als Kreuzerder min. 2,5 m lang mit Anschlussfahne (DIN EN 50 083)


 
 

Der bzw. die Erder sind min. 0,5 m tief tief und min. 1 m vom Fundament zu verlegen.
Früher reichte ein 1,5 m Staberder jetzt müssen es 2,5 m sein. Für meine Begriffe sind 2,5 m in die Erde zu kloppen ein schwieriges Unterfangen. Auch der Abstand zum
Fundament wird den wenigsten Hauseigentümern gefallen. Wer lässt sich nur wegen einem Erder den Garten umbuddeln.
Der Antennenerder ist grundsätzlich in den Hauptpotentialausgleich einzubeziehen, d.h. an die Potentialausgleichsschiene anzuschliessen.

Als Erdungsleitung kommen in Frage:

 

1. Kupferleitungen (eindrähtig) blank oder isoliert mit einem Querschnitt von mindestens 16 mm² wie. z.B. NYM, NYY, H07V-U (gefordert in 
DIN EN 50083/ VDE 0855 Ausgabe 3/94)
2. Aluminium blank oder isoliert mit einem Querschnitt von 25 mm² wie z.B. NAYY
3. Stahl feuerverzinkt mit einem Querschnitt von mindestens 50 mm²
 

 

Änderung in DIN VDE 0855-300 Abschnitt 12.3.3 (Juli 2002):

"Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank,... Mehrdrähtige Leiter sind nur erlaubt, wenn die für diese Leiter vorgesehene Klemmvorrichtungen entsprechend der auftretenden Blitzstrombelastung von 100 kA geeignet ausgeführt sind". de 3/2003 S. 19

Wobei um Leitungskorrosion bei unter Putz Installation zu vermeiden sich eine isolierte Leitung besser eignet. Für Potentialausgleichleitungen zwischen Betriebmitteln der Antennenanlage sind Kupferleitungen mit 4 mm² zu verwenden.


 


 

                                                         
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